Hier der Beweis
vor dem
Himmelreich
gibt es einen
Bahnübergang
Welche Auswirkung mag
da die Sperrung haben?

:

vergrößert

Welches Gleis darf es denn
sein?
eine eMail

Thema: Unterwegs mit der DB
Datum: 06.08.00 10:18:58 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit
Von: lieben Leuten bei Hamburg
An: uns

Moin nach EXPO-Land!
Wir haben gestern das DM 35-Ticket ausprobiert. Hinzu nach Kiel mit Regionalzug, leer, sauber, Personal muffig. Aber pünktlich. Dazu Sonnenschein und kein Regen. Nach der Besichtigung der M/S Berlin zurück zum Kieler Bhf. Laut Fahrplan ab Gleis 2. Wegen Baumaßnahmen heute ab Gleis 4. Gleis 4? Viele Leute, viele von der Fähre aus Göteborg mit viel Gepäck. Nein, doch Gleis 2. Die Schlange bewegt sich nochmals. Korrektur: Gleis 4. Immer noch kein Zug. Äh, es ist Abfahrtszeit. Doch der Zug nach Hamburg steht immer noch an Gleis 2. Gleis 2! Hunderte setzen sich in Bewegung. Zum dritten Mal. Nur 4 Wagen? Oiiij.... Wir haben Plätze. Ab Kiel voll. Ab Neumünster chaotisch voll. Elmshorn, nichts geht mehr. Fahrkartenkontrolle? Wie denn? Nach 90 Minuten in Hamburg. Wenn man Plätze hat, ganz lustig. Ansonsten: keine Organisation. Welches Gleis darf´s denn sein?
Heute: Sonnenschein. Und Zuhause. Ohne Gedränge. In diesem Sinne
Grüße von 2 M an 1M und 1C

 

 

Auftrag ist Auftrag!
oder doch nur eine Spur von Fernsichtigkeit!

    (gefunden in Bahn-Report 5/2002 - Seite 16)
    Vorschrift ist Vorschrift, Auftrag ist Auftrag. Dies sagten sich wohl auch die Bahn-Mitarbeiter, die in Neustadt/Aisch nach dem im Falle augenblicklich fehlender Verkehrsbedürfnisse erfolgten und vollendeten Bahnsteiggleis-Rückbauaktion ihre Verschönerungsaktion begannen:

    Präzise und in RAL-Weiß wurde der Warnstrich, der für gehörigen Abstand zwischen Reisenden und durcheilenden Zügen sorgen soll, erneuert.

    Ob dieses Tun durch die unausrottbare Hoffnung mancher Eisenbahner genährt wird, dass eines Tages die Reform der Bahn dieser doch noch neue Gleise verschafft?

    Vor Ort spricht man nun von einem "Geniestr(e)ich"

   

 HILFE,
die
Kunden
kommen...!

Allmählich
wird es
peinlich,
Herr
Mehdorn!

Harte Bahn-Tour:
24 Pendler vom BGS
abgeführt
Einfach in ICE umsteigen geht nicht

HAMBURG. In einem Punkt ist auf die Bahn Verlass: Immer wieder gibt es einen Grund, sich über sie zu ärgern. Zwei Dutzend Pendler aus Nordrhein-Westfalen fühlen sich jedenfalls von ihr ausgesprochen schäbig behandelt. Weil ihre Regionalbahn nach Essen chronisch unpünktlich ist und sie deshalb regelmäßig zu spät zur Arbeit kamen, beschlossen sie kürzlich in Recklinghausen, einen ICE mit demselben Ziel zu besteigen. In Essen gab es dann eine böse Überraschung. Die Bahn ließ die aufgebrachten Pendler von Beamten des Bundesgrenzschutzes abführen und verhängte für jeden 42 Euro Strafe. "Man bat uns wie Schwerverbrecher behandelt, dabei sind wir nur in den ICE gestiegen, weil es bitterkalt war und wir endlich einmal halbwegs pünktlich zur Arbeit kommen wollten", zitiert die "Bild am Sonntag" einen Betroffenen. Seit dem Fahrplanwechsel sei die Regionalbahn nach Essen immer zwischen 15 und 20 Minuten verspätet. Der Schaffner habe die Zahlung des Differenzbetrags abgelehnt, weil er ihn nicht abrechnen konnte. Für die Bahn ist der Fall klar: "Es grenzt an moderne Freibeuterei, wenn Reisende einfach einen Zug besteigen, für den sie nicht bezahlt haben", sagte ein Sprecher. Fernzüge würden für Pendler nur bei bedeutenden Verspätungen im Nahverkehr freigegeben, dies entscheide aber allein die Bahn und nicht die Kundschaft. Die Bahn wolle aber jeden der 24 Einzelfälle überprüfen und dann entscheiden, ob sie Gnade vor Recht ergehen lasse. Eine "generelle Amnestie" werde es aber nicht geben.

aus: Neue Presse (Hannover), 27. Jan. 2003

 

Letzte Fahrt eines ICE auf der Autobahn
Die Bahn ist sich selbst zu teuer?

nach Meldungen um den 20. Mai 2004 - verschiedene Quellen!

Der Weg auf der Autobahn ist selbst für Schwerlast-Transport-Güter der Deutschen Bahn-AG auf der Autobahn preiswerter als auf dem eigenen Streckennetz.

In der Nacht 18./19.Mai 2004 wurden die Überreste des ICE-TD 605 509 und 605 209 über Bundesstraßen und Autobahn von Hof zum DB AG Werk Chemnitz überführt. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Unfallfahrzeuge, die während der Wartung in der Halle von der Hebebühne "gefallen" sind und dann nur noch als Ersatzteilspender dienten.

Wenn aber nun der personalaufwendige Weg auf der Straße schon preiswerter ist, als auf der hauseigenen Schiene, dann ist doch wohl auf dem Gebiet der Verkehrspolitik in Deutschland viel mehr im Argen, als es selbst einem kritischen Beobachter wie mir bislang klar werden wollte. - Und dann wird doch der überfällig Handlungsbedarf über die Maßen sichtbar!

    

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